Fortbildungen

Von Dipl.-Päd. Diana Rosenfelder

Praxisnah und an Ihren Bedürfnissen orientiert gestalte ich meine Fortbildungen, in der das Bild vom Kind im Mittelpunkt steht, das sich aktiv und selbstbestimmt entlang seiner Erfahrungen Wissen über sich und die Welt aneignet.

Kinder brauchen dazu:

  • Räume, innen und außen, die ihnen Gelegenheit geben, immer wieder neue Erfahrungen zu machen sowie Materialien, die den Kindern zur Verfügung stehen, um über Erlebtes auf ihre eigene kindliche Art und Weise nachzudenken;
  • Menschen, die sich dafür interessieren, wie die Kinder sich handelnd und denkend die Welt erschließen und die sich als Partner und Begleiter dieser Lern- und Entwicklungsprozesse verstehen.

Die verschiedenen Bausteine einer gelungenen Bildungsarbeit, in der die Bildungsprozesse der Kinder im Fokus sind, möchte ich gerne mit Ihnen gemeinsam gestalten:

Wahrnehmendes Beobachten

Am Anfang steht die Beobachtung, wenn es darum geht zu erfahren, was die Kinder interessiert, an welchen Stellen sie ihre Fragen stellen, welche Gedanken und Themen sie beschäftigt und welche Gefühle sie damit verbinden. Das Konzept des „wahrnehmenden Beobachtens“ beschreibt, wie die Aufmerksamkeit für das, was Kinder denken und tun, professionell gestaltet werden kann, um dann daran anknüpfend weiterführende Möglichkeiten und Anregungen zu schaffen.

In diesem Sinne versteht sich das „wahrnehmende Beobachten“ vor allem als Teil einer pädagogischen Arbeit und Haltung, in der es darum geht, die Eigentätigkeit und Selbstständigkeit der Kinder zu unterstützen und herauszufordern, damit die Kinder vor allem ihre eigenen Potenziale und Kräfte entwickeln können, um ihr Wissen über sich und die Welt zu erweitern.

Inhalte der Fortbildung sind

  • „Wie kommt die Welt in den Kopf der Kinder?“ – frühkindliche Bildungsprozesse im Fokus der Beobachtung und Wahrnehmung
  • sich der eigenen Wahrnehmung von Kindern und der eigenen Haltung bewusst werden;
  • die Methode des wahrnehmenden Beobachtens als Beobachtungsinstrument kennenlernen und anhand von Praxisbeispielen selbst erproben;
  • eigene Beobachtungen erstellen und reflektieren.

Raumgestaltung innen und außen

Damit Kinder sich als Akteur und Gestalter erleben können, brauchen sie eine Umgebung:

  • die ihre Art und Weise, die Welt zu erkunden, aufgreift;
  • in der sie sich ausprobieren und Neues entdecken können;
  • die ihre Selbstbestimmung und Eigenaktivität unterstützt, damit sie ihre eigenen Möglichkeiten, sich die Welt zu eigen zu machen, entwickeln können.

Aus einer Vielfalt von Ideen und Beispielen möchte ich Ihnen Anregungen geben, wie Sie die Räume Ihrer Kita, Innen und Außen, umgestalten können und mit Ihnen gemeinsam ein Raumkonzept für Ihre Einrichtungen erarbeiten, das pädagogisch wirksame Räume gestaltet, in denen Kinder und Erwachsene zu Konstrukteuren und Forschern werden.

Naturwissen von Kindern im Bildungsbereich Natur / Naturwissenschaften

Kindern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen in und mit der Natur zu machen, ist eine bedeutsame Aufgabe frühkindlicher Bildungsarbeit. Wie aber entsteht bei Kindern ein Wissen über die Natur, und wie kann dies pädagogisch sinnvoll aufgegriffen und unterstützt werden? Welche Bedeutung haben Naturerfahrungen für Kinder, und was braucht es, um kindliche Bildungsprozesse anzuregen und herauszufordern? Und inwieweit sind Naturerfahrungen als Basis naturwissenschaftlichen Denkens zu betrachten?

Ich möchte Ihnen gerne Wissen und Ideen an die Hand geben, wie Sie ein Konzept im Bildungsbereich Natur umsetzen können, das auf den Grundlagen einer kindzentrierten Pädagogik gedacht ist.

Dazu gehört:

  • Aufbau und Struktur kindlichen Naturwissens
  • kindliche Bildungsprozesse begleiten und herausfordern – Konzepte und Elemente einer kindzentrierten Didaktik
  • Gestaltung eines naturnahen Außengeländes in der Weise, dass Kinder Natur und ihre Phänomene vielseitig erleben können
  • Bildungsräume Innen und Außen – Erfahrungen ermöglichen und weiter denken
  • Sicherheit und Risiko

Erfahrungen weiter denken

Die Kita als Werkstatt

Ihre Erfahrungen denken Kinder auf ihre eigene Art und Weise weiter. Vielmehr als wir Erwachsenen nutzen sie dabei ihren Körper als Ausdrucksmittel und machen darüber ihre inneren Bilder, Gedanken, Geschichten und Ideen sichtbar: im Spiel schlüpfen Körper und Geist in neue Rollen, um spüren zu können, wie sich das anfühlt; im Malen und Gestalten finden innere Bilder ihren Ausdruck; im Konstruieren und Bauen kann die Materialität der Welt nachempfunden werden.

Durch eine entsprechende Raumgestaltung wird dieser Form des kindlichen Denkens Rechnung getragen: Kinder brauchen Räume, die sie in dieser Weise unterstützen – Werkstatträume, die sie anregen zu eigenständigem und selbsttätigen Handeln. In diesem Sinne bilden Ihre Innenräume in Ergänzung zu Ihrem naturnahen Außengelände ein pädagogisches Raumkonzept, das räumlich ermöglicht, dass Kinder ihre eigenen Interessen widerfinden und sie in ihrem individuellen Denken und Handeln herausfordert.